Neuorganisation Forst- und Werkwesen
Fusionierte Gemeinde Grüsch

Das Forst- und Werkwesen mit den Werkhöfen in Grüsch und Fanas wird neu in einem Departement zusammengefasst.
Die Geschäftsleitung wird durch Beat Bürzle, Förster in Fanas übernommen.

 

 
Forst- Werkwesen altrechtliche Gemeinde Grüsch
 

Forstamt Grüsch

 

Tel. 081 325 32 28

Werkhof Au

 
Revierförster  
Maurus Mleczek Tel. 081 325 21 64
Natel 079 681 65 71
Gemeindewerkhof
Au
Tel. 081 325 32 95

Organisation, Personal, Betriebsgrösse

Das Forstamt Grüsch/Valzeina wird vom vollamtlichen Revierförster als Betriebsleiter geführt. Dazu gehören die Gemeindewaldungen, die Privatwaldungen beider Gemeinden sowie zwei Korporationswälder in Valzeina.
Der Revierförster wird von Unternehmern, Ing. Büros, Forstgruppen anderer Gemeinden und der Gemeindewerkgruppe Grüsch unterstützt.

Das Forstamt betreut folgende Waldungen:

Gemeinde
Grüsch
380 ha
 
Gemeinde
Valzeina
35 ha
 
Privatwaldungen
in Grüsch
217 ha
( 220 Parzellen und rund 105 Eigentümer)
Privatwaldungen
in Valzeina
468 ha
( 284 Parzellen und rund 128 Eigentümer)
Korporationswälder
Valzeina
75 ha
 
     
Total
1'175 ha
mit 504 Privatwaldparzellen und ca. 233
privaten Waldeigentümern.

Baumartenanteile

Gemeindewald Grüsch

Fichte
59 %
Tanne
16 %
Lärche
5 %
Föhre
1 %
Buche
18 %
Bergahorn
1 %

Schutzfunktion

Von der Gesamtwaldfläche auf Territorium von Grüsch inkl. Privatwald 500 ha sind 232
ha oder 46 % Wald mit besonderer Schutzfunktion. Weitere 40 % sind Wälder mit
Schutzfunktion.
Wälder mit besonderer Schutzfunktion stocken auf Hängen, von denen Lawinen-,
Rutsch-, Erosions-, und Steinschlaggefahr ausgehen. Die Siedlungsgebiete und Verkehrsanlagen profitieren direkt von der enormen Schutzfunktion des Waldes.

Die Unwetterschäden der letzten Jahre im Mädliwald, Pendlatobel und Schwenditobel unterstreichen die Bedeutung intakter Waldbestände.

Gemeinwirtschaftliche Leistungen

Die Waldwirtschaft erbringt mit der Erfüllung der Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder grosse gemeinwirtschaftliche Leistungen. Ein Teil dieser Leistungen (z.B. Waldpflege in Schutzwäldern) werden durch Subventionen vergütet.
Den Waldbesitzern bleibt dennoch ein geringer Spielraum, die übrigen Leistungen zu tragen. Sie können ihr Eigentumsrecht lediglich mit Holzproduktion ausüben. Dabei sind sie durch Vorschriften (Nachhaltigkeit der Nutzungen) in ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten eingeschränkt.


Bewirtschaftung

Der Wald soll auch in Zukunft nachhaltig, naturnah, nach ökonomischen und ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden.
Er soll alle seine vielfältigen Funktionen bestmöglich erfüllen, insbesondere die Schutzfunktion für Siedlungen, Verkehrsanlagen etc.
Der Wald soll als naturnaher Lebensraum erhalten bleiben und als landschaftliches Element des Tales auf den Menschen wirken.

Einige Impressionen

- Waldungen Grüsch und Valzeina

- Waldungen Grüsch links Landquart